Werkverzeichnis

Nach der Geburt ihres Sohnes 1967 vollzog sich bei Ursula Laquay-IHM ein Bewusstseinswandel. Ihr wurde nun deutlicher bewusst, wie bedroht und fragil unsere Umwelt ist, und dass es gilt, diese Welt auch für künftige Generationen zu bewahren. Sie bringt „ein Repertoire technischer Formen in ihrer farbenkräftigen Malerei in phantasievolle Konstellationen ein“ (Wirth 1982).

 

Ab den achtziger Jahren setzt sie ihre Ideen auch in Objektbildern und Installationen um, in denen sie technische Überreste und Verpackungsabfälle der Zivilisation archiviert.

 

„Ihr Interesse“, so die Kunsthistorikerin Sabine Leutheußer-Holz (1955–2012), „gilt den Lebensräumen, die der Mensch gestaltet – und, das interessiert sie fast noch mehr, die er verunstaltet. Der Flächenverbrauch, den sich die Industriegesellschaft leistet, die Zerstörung von

Naturressourcen, der verschwenderische Umgang mit Rohstoffen, die Wegwerfmentalität – dies

alles läßt die Künstlerin mit Sorge in die Zukunft blicken. (Leutheußer-Holz 2008)

 

Hinweis: Werke ohne Besitzerangabe befinden sich im Besitz von Ursula Laquay-IHM.